wydrukowane przez http://www.stormarn.city-map.de/city/db/021503060406
Kunst im Gutshaus
Durch den
Kunstverein Glinde
werden im monatlichen Wechsel einzelne Künstler oder Gruppen und Ateliergemeinschaften präsentiert.
Die Ausstellungen können im Gutshaus Glinde besucht werden.
montags bis donnerstags
10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
freitags
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Opublikowa³: Jürgen Schnelle
FigurenLandschaften
Malerei - Jürgen Schnelle
Eröffnung am 07. Juni 2012
Vernissage 07. Juni 2012, 19.30 Uhr
Die Ausstellung läuft bis zum 29. Juli 2012
Einen breiten Fächer großformatiger farbiger Gemälde stellt der Berliner Kunstmaler Jürgen Schnelle in den Monaten Juni und Juli 2012 im Glinder Gutshaus aus. „Die Bilder sind in mir. Ich muss mich nur dahin begeben, wo sie mit größter Wahrscheinlichkeit zu finden sind.“, erklärt der Künstler selbst.
Malerei in Öl und / oder Acryl und Dispersionsfarben und in meist etwas größeren Formaten, wie zum Beispiel 150 x 170 cm, wird ab dem 7. Juni für fast 8 Wochen die herrschaftlichen Erdgeschossräume des Gutshauses Glinde zieren. Jürgen Schnelles ausgestellte, überwiegend abstrakte Werke tragen Titel wie „Himmel über Budir“, „WaldVariation VI“ oder „Gelb am Horizont“ und haben alle das Thema Landschaft und ihre Formen zum Inhalt – daher auch der vom Künstler gewählte Ausstellungstitel „FigurenLandschaften“.
Jede Arbeit von Jürgen Schnelle, ob Figur, Akt, Porträt oder Landschaft, sei es Malerei oder Grafik, hat ihren Ursprung in der Realität. Dies nicht im weitesten Sinne, sondern durch direkten Bezug, beispielsweise durch eine Zeichnung, ein Foto oder die visuelle Erinnerung des Künstlers. In den letzten Jahren inspirierte Jürgen Schnelle zusehends Landschaft.
Der Berliner Kunstmaler konzentriert sich dabei auf wenige Rahmenthemen, die von ihm über Jahre immer wieder neu gesehen werden: Gebirgsbäche, Steine und Felsen, Steinwüsten oder Wald oder der Himmel in seinen unzähligen Erscheinungsformen. Der Künstler variiert seine Themen zu Zyklen und Serien.
Er möchte dabei nicht eine konkrete Landschaft als Landschaftsporträt wiedergeben, sondern die Natur als ganzheitliche Erscheinungsform und sie als Teil der Welt in seinen Arbeiten Gestalt annehmen lassen. Aus seinen Erinnerungen schöpft Jürgen Schnelle Gesehenes und formt es als bildnerische Gedanken in Farbe und Form auf dem Malgrund.
„Meine Arbeit ist ein malerisches Experiment mit vereinfachten Formen und bisweilen großzügigen Farbflächen. Die Form wird aus der Energie der Farbe entwickelt; Dominanz aus der Farbe also. Umgesetzt mitunter in Phasen rauschhafter Niederschrift, gewissermaßen aus dem Bauch heraus, auch vom Zufall gelenkt, sichtbar auf traditionellen Malgründen wie Papier, Hartfaser und Leinwand mit expressivem Duktus.“ beschreibt der Künstler seine Arbeitsweise.
Der in Strausberg bei Berlin geborene Jürgen Schnelle studierte Kunsterziehung und Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin sowie an der Hochschule der Künste Berlin. Er war Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und danach Mitglied des BBK. Von 1991 bis 2007 war der Künstler Fachleiter für Bildende Kunst am Treptow-Kolleg in Berlin.
Jürgen Schnelle kann seit 1977 auf eine große Zahl von Einzel- und Gruppenausstellungen verweisen; u.a. in Galerien und städtischen Ausstellungsräumen in verschiedenen Stadtteilen Berlins, Kreuzganggalerie Havelberg, Rathaus Fürstenwalde, Museum Leipzig, Museum Wusterhausen/Dosse, Evangelische Kirche Woltersdorf b. Berlin, Städtische Galerie Bad Griesbach, Kunst&Museum Hollfeld/Oberfranken, historisches Rathaus Köln, Griffelkunst Hamburg, sowie in Wien und in der Schweiz.
Werke von Jürgen Schnelle befinden sich im öffentlichen und privaten Besitz.
Wiêcej informacji
Zamieœci³:
Text durch Kunstverein Glinde
